Kunst, Stil, Exclusivität
Unternehmer Ernst Freiberger stellte seine Pläne für Bundeshaupstadt vor
OVB online vom 09.09.2011
Ein Bayer wird der historischen Mitte Berlins neuen Glanz verleihen und hat dafür jetzt viel Lob erhalten: Der aus Amerang stammende Unternehmer Ernst Freiberger hat in dieser Woche den Startschuss für das "Forum Museumsinsel" gegeben, bei dem es sich mit einer Investitionssumme von 300 Millionen Euro um das größte private Liegenschaftsengagement in der deutschen Hauptstadt handelt.
Bei dem städtebaulich bedeutsamen Projekt geht es um die authentische Modernisierung und Revitalisierung von acht historischen Gebäuden in direkter Nachbarschaft des Unesco-Weltkulturerbes "Museumsinsel". Dazu gehören architekturgeschichtlich wichtige Gebäude aus drei Jahrhunderten, so das älteste Logenhaus Berlins, das ehemalige Haupttelegraphenamt, das ehemalige Fernsprechamt, die frühere Frauenklinik der Charité und ein in dieser unverfälschten Form kaum mehr vorzufindendes Beispiel von Bauhaus-Architektur.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zeigte sich bei der Präsentation des Vorhabens hoch erfreut und bezeichnete Freibergers Projekt als "städtebauliches Highlight". Mit der Umsetzung durch international renommierte Architekten wie Sir David Chipperfield und die Berliner Architekten Patzschke & Partner sei sichergestellt, dass die Umsetzung behutsam und dem kulturellen Stellenwert des Standorts entsprechend vorgenommen werde. Er sei überzeugt, dass sich das "Forum Museumsinsel" zu einem neuen und sehr attraktiven Treffpunkt für Berliner und ihre Gäste entwickeln werde.
Auf dem 31000 Quadratmeter großen Areal entsteht bis zum Sommer 2014 auf zirka 110000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche Raum für hochwertiges Wohnen, Büros, Handel, ein Vier-Sterne-Hotel mit 190-Betten, Gastronomie, eine Markthalle sowie eine "School of Transformation" der Deutschen Telekom. Zu den Anziehungspunkten werden unter anderem eine 8000 Quadratmeter große zentrale Erlebnisfläche sowie eine Kunsthalle als wegweisendes Beispiel moderner Architektur des 21. Jahrhunderts zählen.
Bei der Vorstellung seines Vorhabens unterstrich Freiberger, Grundlage aller Planungen sei gewesen, der Bedeutung dieser Gebäude und ihrer Umgebung gerecht zu werden. Das "Forum Museumsinsel" werde mit seinen Geschäften, Restaurants und Cafés eine neue Schnittstelle von Kultur und der berühmten Berliner Szene bilden. Unter anderem werden ein Literaturcafé direkt an der Spree und ein Biergarten am künftigen zentralen Platz zu attraktiven Treffpunkten für Anwohner und Berlin-Besucher. Das Münchner Traditionshaus Feinkost Käfer wird eine Markthalle betreiben.
Als Herzstück des neuen Stadtquartiers wird der Platz des "Forum Museuminsel", wesentlich zur Attraktivität des Standortes und seiner weiteren Umgebung beitragen. Dort wird auch der Standort der Kunsthalle sein, in der das Ausstellungsprojekt "Mobile Zeiten" als Gesamtkunstwerk Kunst, Design, Technik und mediale Erzählung zu einem faszinierenden Ganzen vereinigen wird. In drei der historischen Gebäude wird es außergewöhnliche Stadtwohnungen geben, deren Ausstattung in ihrer modernen Gediegenheit und Exklusivität mit dem Stil und der besonderen Lage korrespondieren wird.
Ernst Freiberger betonte, ihm sei es bei den insgesamt zehnjährigen Planungen darum gegangen, dass das "Forum Museumsinsel" höchsten stadtbaulichen Anforderungen genüge. Alle Planungen hätten sich daher an der Forderung nach einer nachhaltigen Gestaltung orientieren müssen.
Damit entspreche das "Forum Museumsinsel" der Philosophie all seiner Unternehmen, zu denen unter anderem die Medical Park AG mit zehn Rehabilitationskliniken vornehmlich in Bayern gehört, niemals Liegenschaften zu erwerben, um sie erst zu entwickeln und dann möglichst bald mit hohem Gewinn wieder zu veräußern. Auch beim "Forum Museumsinsel" gelte das oberste Prinzip, dass Sicherheit und Glaubwürdigkeit Vorrang vor kurzfristiger Gewinnoptimierung haben müssten.
